Schuhkonsultation

Tanja Neve-Seyfarth

 

COMAKE Shoes – So wird ein Schuh draus!

Schritt für Schritt bewusster Konsum.

COMAKE SHOES sind umweltfreundliche und fair produzierte Schuhe aus Weimar/ Deutschland, die jede,r selbst fertigen und reparieren kann. Mit den Schuhen gehen die Gründer Andreas Sonnefeld und Marcus Slomczyk einen neuen und transparenten Weg der Schuhherstellung, um eine echte Alternative zu schnelllebigen Modetrends, billiger Massenproduktion und nicht reparierbaren Wegwerftretern zu bieten. Ganzen Text lesen >>

Alle Kühe fressen Gras!

Ein Test zu lederbezogenem Fachwissen in Zürich, Berlin und Hamburg.

Wie gut ist Fachpersonal in Schuhläden im Jahr 2014 in Bezug auf pflanzliche Gerbung von Leder informiert? Dies interessiert mich schon allein deshalb, weil ich persönlich immer wieder auf der Suche nach alternativ (nicht chrom-) gegerbten Lederschuhen bin. Nur bin zumindest ich (noch?) nicht in der Lage, die pflanzliche Gerbung einer Tierhaut mit dem blossen Auge zu erkennen – ich muss also fragen.

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Laidback London

Sohlen aus Autoreifen.

Über eine Zeitschrift erfuhr ich von dem Label Laidback London, das angeblich nachhaltig in Afrika Schuhe produziert. Als ich im Sommer in Zürich bei Pasito Sandalen von Laidback London fand, war ich begeistert – weil die Schuhe zudem noch wunderschön und mit vielen Details versehen sind. Jedoch schon am Tag nach dem Kauf kamen mir Zweifel an der ökologischen Produktion.  Ganzen Text lesen >>

MICAM – ökologisch?

Widmet die Messe einer sauberen Schuhproduktion Aufmerksamkeit?

Vom 03. – 05. März 2014 war ich auf der wohl weltweit grössten Schuhmesse theMICAM in Mailand und habe nach ökologisch hergestellten Labeln Ausschau gehalten. Interessant: auf meine vorgängige Anfrage bei der Messeorganisation hin, ob es einen speziellen Hallensektor für umweltfreundlich produzierte Schuhe gäbe, sagte man mir: nein. Aussteller seien zwar vorhanden, jedoch auch nirgendwo gebündelt gelistet. Ich machte mich auf die Suche.  Ganzen Text lesen >>

Kein Wachstum mehr

Ein Familienunternehmen ohne Expansionsambitionen.

Eines gleich vorweg: die traditionelle Schuhmanufaktur „kandahar“, die seit 1932 hochwertige Winterschuhe in Handarbeit in der Schweiz herstellt, erfüllt die Kriterien einer ökologischen Schuhherstellung nicht. Das ist auch nicht ihr Anspruch. Was mich jedoch bei der Manufakturbesichtigung Ende Februar faszinierte, ist das nachhaltige Wirtschaftskonzept der Familie von Allmen. Ganzen Text lesen >>

Absatzmarkt

Lieber ein schräger Auftritt als ein glatter Abgang

Da hatte ich nach 4 Monaten also endlich diesen wichtigen Kundentermin ergattert. Vom Erfolg des Termins hing mein Gehalt der nächsten Monate ab und ich wusste nur zu gut, dass ein professionelles Auftreten nicht unbedeutend war.  Der unaufgeregt dunkelgraue Businessanzug nebst weisser Bluse war schnell gefunden. Doch die eigentliche Herausforderung an der gesamten Erscheinung … Ganzen Text lesen >>

Die Selbstmacherin

Wie ich an einem Tag unglaublicherweise meinen eigenen Schuh fertigte.

Im November 2013 besuchte ich in London einen 1-tägigen Schuh-Workshop von „Hetty Rose“. Die Londoner Designerin ist mit ihrem Label im aktuellen Good Shoeguide von GetChanged! als nachhaltiges Label gelistet. Mit dem Workshop schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe: ich schaute, wie umweltfreundlich es tatsächlich ist und lernte gleichzeitig, wie man einen Schuh herstellt.  Ganzen Text lesen >>

Shoe goes sustainable 

Aber was heisst das genau?

„Nachhaltiger Schuh“ – zu diesem Thema fand im Oktober 2013 in Räumlichkeiten der TU Berlin ein interdisziplinäres Symposium statt. Die Konferenz war in Kooperation der Technischen Universität Berlin, des Netzwerks Mode Textil e.V. und Modesearch Berlin organisiert worden. Beiträge zu biozertifiziertem Lachsleder sowie zu einer sehr traditionellen und umweltbewussten Schuhherstellung aus dem Iran boten interessante Anregungen zu Umdenkungsprozessen in der Branche. Letztendlich zeigte sich jedoch, aus welch unterschiedlichen Perspektiven der Begriff  „Nachhaltigkeit“ betrachtet werden kann. Das Thema „nachhaltige Materialien“ und/oder „Produktionsprozesse“ stand leider nicht im Mittelpunkt.

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Kinderarbeit im Gift

Bangladeshs Lederherstellung

Kinderarbeit unter verheerenden Umständen, Einsatz von hochgiftigen und teilweise unbekannten Chemikalien sowie verbotene Tiertransporte und Tierqälerei: Der Beitrag der Sendung „37 Grad“ vom 08.10.2013, der in der Mediathek des ZDF zu finden ist, zeigt erschreckende Hintergründe der Lederherstellung für die Schuhproduktion in Bangladesh auf. Ganzen Text lesen >>